Ethikkodex für Ethikberater und -beraterinnen

Die DGEG, von der hier berichtet wurde, hat sich im vergangenen Jahr aufgelöst. Es war wohl noch zu früh für eine berufständische Organisation für Ethikberater/-innen. Dennoch hat die Gruppe einen interessanten Entwurf für einen Ethikkodex vorgelegt, der nicht vergessen werden sollte. Er wird hier weiterhin zur Verfügung stehen.

Hier finden Sie den  Ethikkodex für Ethikberater/-innen

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Menschenwürde und klinische Ethikberatung

Die ethischen Grundlagen der Ethikberatung sind zwar nicht oft, aber immerhin gelegentlich Gegenstand von Diskussionen. In meinen Publikationen thematisiere ich diese Frage immer wieder. Im Januar 2013 ist das interdisziplinäre Handbuch  “Menschenwürde und Medizin” erschienen. Im 23. Kapitel dieses Handbuchs habe ich diese Frage unter dem Titel “Menschenwürde und klinische Ethikberatung” wieder aufgegriffen. Der Zielsetzung des Bandes entsprechend wurde der Begriff der Menschenwürde dabei für die Diskussion herangezogen.

Nach der Einleitung wird Im Teil II des Beitrags zunächst der Begriff der Ethikberatung nochmals näher beleuchtet.  Im Teil III geht es dann um die ethischen Grundlagen im Allgemeinen. Dabei werden drei Ebenen der Auseinandersetzung mit Ethik unterschieden (Moral, praktische Diskurse und Expertendiskurse).  Im Teil IV wird der Leitbegriff der Menschenwürde näher unter die Lupe genommen und im abschließenden letzten Teil schließlich ein Konzept der Ethikberatung umrissen, dass von den vier Dimensionen (Vision, Situationsdeutungen, Methode und Interventionen) ausgeht.

Quelle: Fahr, U (2013): Menschenwürde und klinische Ethikberatung. In: Menschenwürde und Medizin. Ein interdisziplinäres Handbuch. Hrsg. Jan C. Joerden, Eric Hilgendorf und Felix Thiele. Duncker & Humblot, Berlin, 2013.

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Empfehlungen zur Evaluation von Ethikberatung

Die Arbeitsgruppe Ethikberatung in der AEM, der auch zahlreiche Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Ethikberatung im Gesundheitswesen (DGEG) angehören, hat eine Empfehlung für die Evaluation von Ethikberatungen erarbeitet. Sie ist online über die Zeitschrift Ethik in der Medizin zu beziehen. 

Die Empfehlung gibt Hinweise zu den Zielen einer Evaluation und den Adressaten, zu den Gegenständen, die evaluiert werden können, und insbesondere zu den Methoden. Detailliert werden auch Hinweise für die Umsetzung in der Praxis gegeben.  Insbesondere wird empfohlen, die folgenden Punkte zu berücksichtigen:

  1. Evaluationsgegenstand: Ethik-Fallberatungen, Ethik-Leitlinien und/oder Fort- und Weiterbildung
  2. Ausgangsfrage(n) der Evaluation und Evaluationsziele (eindeutig und präzise ausformulieren, da dies grundlegend ist für alle weiteren Entscheidungen)
  3. Adressaten der Evaluation
  4. Evaluationsdimension(en): Strukturqualität, Prozessqualität und/oder Ergebnisqualität
  5. Organisationsform (Selbst- oder Fremdevaluation), dementsprechend Festlegung des Evaluationsteams
  6. Evaluationstyp (summativ, formativ oder systemisch)
  7. Evaluationsdesign und Evaluationsmethode (Methoden der Datenerhebung und Datenauswertung; quantitativ, qualitativ oder kombiniert)
  8. Nach Durchführung und Auswertung der Evaluation: Ergebnisrückkoppelung und
    Ergebnisverwertung

Die  Empfehlungen zur Evaluation von Ethikberatungen sind hier online erhältlich.

Quelle: Gerald Neitzke, Annette Riedel, Stefan Dinges, Uwe Fahr, Arnd T. May: Empfehlungen zur Evaluation von Ethikberatung in Einrichtungen des Gesundheitswesens. In: Eth Med. Open Access. DOI 10.1007/s00481-012-0230-8

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Kurs: Gesprächsführung für Ethikberater/-innen

Ethikberater/-innen benötigen gute Grundkenntnisse in der Gesprächsführung. Der dreitägige Kurs “Gesprächsführung für Ethikberater/-innen” an der Bamberger Akademie für Gesundheitsberufe richtet sich an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ethikkomitees und Arbeitsgruppen Ethikberatung, die sich ein vertieftes Wissen aneignen wollen. Im Mittelpunkt seht das Üben von schwierigen oder komplexen Beratungssituationen. 

Das Führen von Gesprächen ist bereits in einfachen Situationen schwierig. Schließlich kommt es bei einer guten Gesprächsführung darauf an, den Gesprächspartner zum Reden zu bringen und nicht vorschnell in die Rolle eines “Ratgebers” zu rutschen, der den Ratsuchenden zu den eigenen moralischen Überzeugungen  bekehren will. Ein tieferes Verständnis für die Positionen der beteiligten Personen ist aber nur möglich, wenn die Berater/-innen über ausreichende Techniken verfügen, Verständnis für die Gesprächspartner zu entwickeln und auch bei emotional belastenden Situationen oder bei sehr kontroversen Meinungen diese Haltung beizubehalten. In dem Kurs werden gezielt Techniken vermittelt, wie dies gelingen kann. Dies wird in einer Reihe von Übungen sowie in Simulationen von Ethikberatungen konkret eingeübt.

Der Kurs findet vom 06.-08.06.2013 in Bamberg an der Bamberger Akademie für Gesundheitsberufe statt.  Er kostet 300 Euro. Geleitet wird der Kurs von Dr. Uwe Fahr. Er ist erfahrener Ethikberater (u.a. an den Universitätskliniken Erlangen und Heidelberg) und Supervisor DGSv (mit einem Schwerpunkt auf der Supervision in Palliativstationen – mehr Informationen dazu finden Sie hier). Weiterer Informationen zu dem Kurs “Gesprächsführung für Ethikberater/-innen”  finden Sie hier.

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Ethikkodex für Ethikberater/-innen

Die Ethikberater/-innen im Gesundheitswesen in Deutschland beschäftigen sich immer wieder mit dem Thema Ethik. Jetzt haben Sie auch ihre eigenen ethischen Grundsätze in den Blick genommen. Wie soll man sich als Ethikberater/-in gegenüber den Ratsuchenden verhalten? Welche ethischen Regeln gelten für die Ethikberatung insgesamt? Selbst international scheint es noch keinen Ethikkodex zu geben. Höchste Zeit also dafür, einen solchen zu schaffen. Die Deutsche Gesellschaft für Ethikberatung im Gesundheitswesen hat dies im März getan.

In ihrer März-Sitzung hat die Deutsche Gesellschaft für Ethikberatung im Gesundheitswesen (DGEG e.V.) einen Ethikkodex für die Ethikberater/-innen verabschiedet. Bereits in der Präambel werden wichtige Gesichtspunkte festgelegt. Dort heißt es: “Ethikberaterinnen und Ethikberater der DGEG sind sich bewusst, dass auch in der Ethikberatung unterschiedlichste ethische Orientierungssysteme eine Rolle spielen können und üben deshalb im besonderen Maße Toleranz gegenüber anderen, auch wenn diese zu gänzlich anderen Einschätzungen im Einzelfall kommen. Sie respektieren die persönlichen Haltungen und ethischen Ansichten derer, die sie in der Beratung begleiten, und unterstützen sie darin, ihre Werte und Haltungen zu reflektieren und zu klären. ”

In vier weiteren Abschnitten werden Hinweise dazu gegeben, was die Mitgliedschaft in der DGEG an ethischer Verpflichtung bedeutet, welches Verhalten gegenüber Kolleginnen und Kollegen empfohlen wird, wie das Verhalten gegenüber den Ratsuchenden beschaffen sein sollte und wie der Ethikkodex als Selbstverpflichtung zu verstehen ist.

Die ausführliche Fassung des Ethikkodex ist auf der Internetseite der DGEG zu finden.

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Vielleicht haben Sie sich schon gefragt, warum es hier nicht möglich ist, Kommentare zu schreiben? Dabei sind Diskussionsbeiträge und Kommentare mir sehr willkommen. Der Grund ist einfach: Ich möchte mich vor Spam und wenig qualifizierten Beiträgen schützen. Ab jetzt möchte ich die Möglichkeit ausbauen, sich aktiv zu beteiligen . Wenn Sie Kommentare verfassen wollen, dann schreiben Sie mir bitte eine E-Mail mit ihrem Klarnamen und einigen Sätzen zu Ihrem Interesse an dem Thema. Bitte registieren Sie sich zuvor. Ich schalte Sie dann frei, damit Sie Kommentare verfassen können.

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Sie interessiert ein bestimmter Aspekt der Ethikberatung? Sie möchte zu etwas Bestimmten mehr wissen? Sehr willkommen sind mir Anregungen und Fragen zu dem Thema Ethikberatung. Schreiben Sie mir einfach eine Mail!

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Dokumentation von Ethikberatungen

Bei der Dokumentation von Ethikberatungen ist es wichtig zu entscheiden, welche Ziele mit der Dokumentation erreicht werden sollen. Verlaufsdokumentationen zielen eher darauf, den Ablauf einer Beratung möglichst detailliert darzustellen, um die eigene Arbeit zu reflektieren. Ergebnisdokumentationen fassen die wesentlichen Ergebnisse zusammen, damit diese in der Krankenakte niedergelegt sind.

Ethikberatungen angemessen zu dokumentieren, ist keine leichte Aufgabe. Der folgende Vorschlag zum Aufbau einer Ergebnisdokumentation kann vielleicht dabei helfen, sie leserfreundlich zu getalten.

  1. Vorspann mit den formalen Angaben (Datum, Ort, Dauer der Beratung, Namen und Funktion der Teilnehmer, Angaben zur Patientin, zum Patienten)
  2. Diagnose, Prognose und mögliche Behandlungen
  3. Ethische Fragestellung, die in dem Gespräch erörtert wurden
  4. Ergebnis
  5. Begründung

Wichtig ist es bei der Begründung darauf zu achten, dass nicht nachträglich Begründungen für die getroffene Entscheidung gegeben werden. In der Ergebnisdokumentation wird vielmehr allein die Begründung wiedergegeben, die die Beteiligten an der Beratung als überzeugend akzeptiert haben. Die Ergebnisdokumentation ist damit keine nachträgliche „Analyse“ eines Beratungsfalles, sondern die möglichst genaue Wiedergabe dessen, was in der Beratung besprochenen wurde. Und auch das nur insoweit eine Entscheidung getroffen wurde, die dort begründet wurde.
Eine Verlaufsdokumentation stellt demgegenüber detailliert den Verlauf einer Ethikberatung dar. Dabei muss auch das Handeln der Berater detailliert berücksichtigt werden. Deutlich werden sollte, welche Interventionen die Berater wählen und welche Auswirkungen diese in der Beratung haben. Diese Art der Dokumentation dient daher dazu, die Qualität der Ethikberatung zu sichern. Sie ist anonymisiert zu erstellen, und sie kann dann im Rahmen des Ethikkomitees vorgestellt und diskutiert werden. Sie kann auch eine Grundlage für die Arbeit mit einem Supervisor / einer Supervisorin sein.

Weiterführende Literatur:
Fahr U (2209): Die Dokumentation Klinischer Ethikberatung. Ethik Med 21: 32-44

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Brauchen Ethikberater(innen) eine Supervision?

Die Frage, ob Ethikberater(innen) eine Supervision brauchen oder nicht, lässt sich meines Erachtens gut beantworten. Supervision ermöglicht Ethikberatern und Ethikberaterinnen ihre eigene Arbeit zu reflektieren. Die Beratung von Ärztinnen und Ärzten, von Pflegenden, Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen erfordert von den Ethikberater(innen) ein großes kommunikatives Geschick. Dabei ist es wesentlich, auch die eigenen emotionalen Reaktionen auf die jeweils geschilderte Entscheidungssituation zu bedenken. Genau das leistet Supervision.

Ethikberatung ist keine Rechtsberatung, sondern eine eigenständige Form der Beratung zu ethischen Fragen, die im Rahmen eines Behandlungsverlaufs auftreten können. Ethische Fragen haben dabei die Eigenheit, dass die Ethikberater nicht die Antwort auf die Frage kennen. Damit unterscheidet sich die Ethikberatung von einer rechtlichen Beratung, die genauer sagen kann, ob eine bestimmte Handlungsweise dem rechtlichen Rahmen entspricht oder nicht. Ethikberatung ist, mit anderen Worten, keine Fachberatung. Der Ethikberater ist besser informiert über die Fragen, die medizinethisch diskutiert werden. Er oder sie weiß aber auch, dass fast alle medizinethischen Fragen kontrovers diskutiert und beantwortet werden. Die Ethikberaterin kann sich daher nicht einfach auf eine der Seiten schlagen, weil es ihrer eigenen moralischen Überzeugung entspricht. Die Redeweise von einer „Empfehlung“, die der Ethikberater abgibt, ist daher irreführend.
Ethikberaterinnen und Ethikberater kennen durchaus die Situation, dass aus diesem Grund die Meinungen im Behandlungs- wie im Beratungsteam sehr verschiedenartig sein können. Sie wissen auch, dass sie persönlich sehr unterschiedlich auf Ärzte, Patienten oder ihre Angehörigen reagieren. Genau diese Fragen können nun in einer Supervision erörtert werden. Sie stellt daher ein Lernformat bereit, in dem die Qualität der Ethikberatung gesichert werden kann. Aus diesem Grund würde ich sogar so weit gehen und sagen: Ein Team von Ethikberaterinnen und Ethikberatern, die auf Supervision verzichtet, vergibt sich eine erhebliche Möglichkeit der Qualitätssicherung.
Supervision ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeit von Ethikberatungsteams. In der Hospizarbeit und Palliativpflege und Palliativmedizin ist Supervisionen schon lange ein solch selbstverständlicher Anteil. Die Fragen, mit denen Ethikberater(inne) zu tun haben, sind persönlich kaum weniger herausfordernd und komplex.

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Deutsche Gesellschaft für Ethikberatung

Bereits 2010 wurde die Deutsche Gesellschaft für Ethikberatung im Gesundheitswesen (DGEG) gegründet. Die DGEG ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Recklinghausen. Naturgemäß ist es das Ziel der Gesellschaft , die Ethikberatung im Gesundheitswesen zu fördern. Es gibt bereits eine Internetseite (dgeg.net). Weitere Tätigkeiten werden für die Zukunft geplant.

Die Ziele der DGEG sollen durch Aktivitäten erreicht werden, wie sie in den folgenden Punkten genannt werden:

  • Barrierefreie und durch das Internet frei verfügbare Veröffentlichung der Ergebnisse des interdisziplinären Diskurses zu Fragen der Ethikberatung in Einrichtungen und weiteren Organisationen des Gesundheitswesens,
  • Organisation und Durchführung von Informations-, Schulungsmaßnahmen und Weiterbildung,
  • Förderung des Austausches von Mitgliedern in Ethikkomitees, anderen Gremien der Ethikberatung oder Ethikberatern in Einrichtungen des Gesundheitswesen, speziell in Universitätskliniken, Krankenhäusern, Einrichtungen der stationären Altenhilfe, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Pflegediensten und Hospizen,
  • Beratung in moralischen Konfliktsituationen,
  • Förderung von Information, Kommunikation und Vernetzung zwischen Laien und Experten im Internet durch die Plattform www.dgeg.net

Weitere Informationen unter www.dgeg.net.

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Neues Buch: Clinical Ethics Consultation

Jan Schildmann, John-Stewart Gordon und Jochen Vollmann haben im Herbst 2010 ein Buch herausgegeben: Clinical Ethikcs Consultation. Theories and Methods, Implementation, Evaluation. Der Untertitel des Buches signalisiert die Spannweite der Beiträge, die in dem Band dokumentiert sind. Es widmet sich in drei Teilen der Klinischen Ethikberatung. Teil I handelt von den Theorien und Methoden, Teil II von der Implementierung und Teil III widmet sich der Evaluation der Ethikberatung.

Die Entwicklung der Ethikberatung in Europa war meines Erachtens  lange Zeit davon gekennzeichnet, dass amerikanische Theorien und Erfahrungen nach Europa transferiert wurden. So orientieren sich beispielsweise viele Konzepte an dem sogenannten “Vier-Prinzipien-Ansatz” von Beauchamp & Childress. Erst langsam zeichnen sich Beratungsformen ab, die besser in den europäischen Kontext passen, flexibler sind und sich stärker in die europäische Tradition einfügen. Ein englischsprachiger Band von europäischen Autoren ist daher sehr begrüßenswert. Es ist zu hoffen, dass es den internationalen Austausch über die Ethikberatung befördert.

Zugegeben: Ich freue mich auch deshalb über das Buch, weil ich selbst die Gelegenheit hatte, zwei Aufsätze zu dem Band beizusteuern. Gemeinsam mit meinem vormaligen Kollegen Markus Rothhaar (jetzt Fernuni Hagen)  habe ich mich in einem der Beiträge mit dem Verhältnis von Ethik, Empirismus und Beratung beschäftigt (S. 21-35). In dem allein von mir verfassten zweiten Beitrag  (“Discourse Ethics and Ethics Consultation”) geht es um das Verhältnis von Diskursethik und Ethikberatung  (S. 53-63).

Quelle: Jan Schildmann, John-Stewart Gordon & Jochen Vollmann (Ed.) (2010): Clinical Ethics Consultation. Theories and Methods, Implementation, Evaluation. Ashgate. Gebundene Ausgabe, ca. 86,- Euro.

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